Wodurch entstehen
Flüche?

Fluch
Beispiel 1

Fluch gehorcht dem Bedürfnis nach Gerechtigkeit durch Bestrafung

Das Bedürfnis nach Gerechtigkeit entsteht meist aus einer erfahrenen Ungerechtigkeit, für die man Gerechtigkeit will. Recht zu bekommen bleibt häufig aus. Jetzt beginnt der Mensch in der Regel „Eigenjustiz“ zu begehen.

Fluch aufheben - Engel aus Stein

Ungerechtigkeit

  • jemandem wurde unberechtigter Weise sein Hab und Gut genommen, oder Gegenstände, Objekte wurden gestohlen, dann wird der Täter mit einem Fluch belegt, so dass er (oder auch andere, die dann zu diesen Objekten gekommen sind) keine Freude an diesen Objekten haben, bzw. dass sie ihm  Schaden und Unheil bringen sollen.
  • Der Täter soll seine gerechte Strafe bekommen.

So kann es auch sein, dass man sich Bilder, Gegenstände aus dem Antiquariat oder auf dem Trödelmarkt erwirbt, die dann kein Glück bringen. Der neue Besitzer muss also nichts von diesem belegten Fluch wissen.

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Fluch
Beispiel 2

Fluch gehorcht den niedrig schwingenden Emotionen

Die Gründe dafür sind vielfältiger Natur:

Rache

  • jemand fühlt sich ungerecht behandelt, und durch das Verfluchen will er einen gerechten Ausgleich für die Ungerechtigkeit.
  • Rache bedeutet auch Entwurzelung, der Mensch hat seine Standfestigkeit verloren
  • Rache führt zu Machtmissbrauch
  • Rache ist immer mit Kampf und Aggression verbunden
  • Der Mensch ist angetrieben von dem Bedürfnis nach Ausgleich. Rache hat die indirekte Aufwertung des Gegners zur Folge
Gerade am Sterbebett werden viele Flüche ausgesprochen, durch die Sterbenden selbst. Menschen, die bis zu ihrem Tode keine Gerechtigkeit  erfahren haben, belegen den Täter oft mit Fluch. Dadurch wird er selbst zum Täter.
das Bedürfnis, nach  Unruhe und Unheil stiften.
Oft steht der Gedanke dahinter; weil es mir nicht gut geht, soll es dir auch nicht gut gehen.

Neid

Missgunst sind oft Träger des Fluches
  • steht oft für mangelnden Selbstwert
  • Sehnsucht nach etwas, was andere schon erreicht haben
  • dieser Mensch will nicht verzichten
  • geht einher mit dem Gefühl der Unvollkommenheit
  • man will dem anderen nicht sein Glück gönnen

der Gedanke, der andere ist mir zu stark, er könnte mich besiegen, schafft Nährboden für den Fluch, für die Verfluchung  tiefe Verletztheit

„rasend“ vor Wut sein

  • verhindert klares Denken
  • aufgestaute Energie sucht einen Ventil
  • steht für Unbeherrschtheit und Unkontrolliertheit
  • in dieser Wut ist man oft hart gegen sich selbst und andere
  • „blind“ und „rasend“ vor Wut, will man oft nur noch vernichten, um sich schlagen, verfluchen. „rasend“ vor Wut lässt den Menschen Dinge tun, die er später bereut. Der Mensch handelt unüberlegt, unbeherrscht und führt dadurch sich und andere ins Verderben.

Eifersucht

ist oft die Schwester des Fluches. Da sie ein starkes emotionales Feld in dem Menschen schafft, wie zum Beispiel:
  • steht für den Anspruch jemanden allein zu besitzen
  • steht für Verlustängste
  • hat ihre Ursache oft in Verletztheit
  • steht für besitz ergreifende Manipulation
  • ist oft an Vermutungen und Unterstellungen gekoppelt
  • steht für Angst vor Untreue, Angst vor Verrat, Angst, nicht geliebt zu werden

Hass

ist ein absoluter Nährboden für den Fluch

Hass birgt in sich

  • tiefe Verachtung
  • Aggression
  • Härte
  • nicht vergeben können
  • Entfernung von der Liebe
  • Blindheit „blind vor Hass sein“
  • Abwehr
  • man will Vergeltung, Vernichtung mit allen Mitteln

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Fluch
Beispiel 3

Fluch gehorcht dem Bedürfnis der Buße für eine vermeintlich begangene Schuld

Der Nährboden für einen Fluch ist oft auch eine begangene Schuld. Sich schuldig fühlen, kann auch einen eigen produzierten Fluch zur Folge haben.

Schuld

ist ein gefundenes Fressen für den Fluch.
  • du hast Schuldgefühle und denkst, du musst dafür büßen
  • Schuldgefühle lösen oft das Bedürfnis aus, nach Sühne, nach Buße. So als könne dadurch eine Schuld gemindert werden. Alles, was  das Leben schwer, unglücklich und traurig macht, kann die Funktion einer Buße, einer Sühne haben.
  • Schuldgefühl ist ein schleichendes Gift. Man will sein Gewissen erleichtern durch Selbstbestrafung.
  • Die sich schuldig Fühlenden sind geschwächt in ihrer Fähigkeit, selbstbestimmt zu leben, ihre eigenen Ansichten, ihr Recht zu vertreten und sich angemessen gegen fremde Übergriffe zu wehren.

Ich bin schlecht, ich habe Strafe verdient. Das schafft Nährboden für die kraftvolle Wirkung eines Fluches (Eigenverfluchung und Fremdverfluchung).

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Fluch
Beispiel 4

Fluch gehorcht den gedachten (negativen) Gedanken.
Wohin deine Aufmerksamkeit geht, dahin folgt deine Energie.
Der Mensch ist das, wo seine Gedanken hingehen.
 Ein Fluch wird der Gedankenmagie zugeordnet.

Wenn wir also den Fluch zur Gedankenmagie zuordnen, dann kann er natürlich auch durch     die eigene Gedankenwelt – auf sich selbstgerichtet sein.

Wie ist das zu verstehen?

Heißt das, dass ich mir selbst einen Fluch auferlegen kann?

https://www.fluch-aufheben.de/wp-content/uploads/2022/08/mietke_ueber_uns.png

Ja, das kann man

Zum Beispiel:
  • durch den Glauben daran verflucht zu sein, ohne dass man es wirklich ist. .Dieser Glaube sitzt manchmal so tief, dass sich tatsächlich ein „Fluch“ entwickelt und seine eigene Dynamik bekommt.
  • Angst vor einem Fluch. Diese Angst kann über Jahre autosuggestiv genährt sein und richtet einen großen Schaden an. Über die Kraft der Angst konnten wir ja bereits lesen.
  • ein schweres seelisches Trauma kann uns öffnen für die Energie des Fluches
  • sich mit Themen und Büchern über Magie und deren Wirkung zu lesen oder sich zu beschäftigen, die der Mensch noch nicht verarbeitet kann.
  • du hörst jemanden lauthals fluchen und bekommst dabei einen gewaltigen Schreck, dir stehen die Haare zu Berge
  • du arbeitest aus Neugier mit Ritualen, mit Magie, obwohl du noch nicht reif bist dafür, weil du einfach mit Ängsten und Halbwissen belegt bist.

„Die Geister, die ich rief…“

  • psychische Labilität ist für Verfluchungen leicht „zu haben“
  • Ganz besonders verletzte Personen verfluchen den Ex Partner nicht selten zur Einsamkeit. „Dein ganzes Leben lang sollst du nie wieder einen Partner haben und glücklich sein.“
  • Nach Meinung von Forschern hängt die Wirksamkeit eines Fluches nicht mit den übernatürlichen Kräften der Person zusammen, die den Fluch ausspricht, sondern auch und besonders mit der geistigen Haltung des potenziellen Opfers.
Nehmen wir ein einfaches Beispiel aus dem täglichen Leben. Ein Mensch geht zum Arzt.
Oft sind die Worte des Arztes das Heiligtum und die absolute Wahrheit für den Menschen. Diese Worte des Arztes werden zum Gegenstand seines Glaubens. Jetzt erhält der Mensch eine schreckliche Diagnose.
Der Mensch gibt den ausgesprochenen Worten Autorität. Diese Worte des Arztes werden zu einem Fluch.
So funktioniert ein Fluch durch Worte.
Mir sind schon etliche Menschen begegnet, denen man selbst oder einem ihrer Familienangehörigen „versichert“ hat, sie werden nur noch 8 Monate……1 Jahr….. leben.
Worte werden ausgesprochen, die Angst, Zweifel, Sorgen, Krebs und allen Arten von Krankheiten und Gebrechen Autorität verleihen und dadurch den Nährboden für Fluch schaffen können.